Bild prüfen: Hat es eine KI-Kennzeichnung?
Prüfe ein Bild auf Herkunfts-Etiketten und KI-Hinweise in den Metadaten. Direkt in deinem Browser, ohne Upload, kostenlos und ohne Anmeldung.
Bild prüfen
Deine Datei bleibt auf deinem Gerät. Sie wird nur in deinem Browser gelesen, nicht hochgeladen und nicht gespeichert. Für die Etikett-Prüfung lädt die Seite beim ersten Mal ein Prüfmodul von rund 3 MB von unserem Server.
Was wird geprüft?
- Content Credentials (C2PA): ein digital signiertes Herkunfts-Etikett. Es kann nennen, mit welchem Programm das Bild erstellt oder bearbeitet wurde und ob KI beteiligt war.
- Metadaten: Felder wie IPTC „Digital Source Type“ (zum Beispiel „trainedAlgorithmicMedia“ für KI), das Programm-Feld in EXIF und XMP sowie Beschreibungen.
- Generator-Felder in PNG-Dateien, wie sie manche Oberflächen für Stable Diffusion anlegen.
Nicht geprüft werden unsichtbare Wasserzeichen wie SynthID und der Bildinhalt selbst. Dafür gibt es die Prüfdienste weiter unten.
Technik: die Open-Source-Bibliothek c2pa-web der Content Authenticity Initiative (MIT-Lizenz) und die offizielle C2PA-Vertrauensliste (CC BY 4.0), beides auf unserem eigenen Server. Lizenzen
Wie erkenne ich KI-Bilder, -Videos und Deepfakes?
Es gibt keinen Trick, der immer funktioniert. Am sichersten ist es, mehrere Hinweise zu kombinieren.
Genau hinsehen
- Hände, Zähne, Ohren und Schmuck: zusätzliche oder verschmolzene Finger, ungleiche Ohrringe.
- Schrift im Bild: verdrehte Buchstaben oder Fantasiewörter auf Schildern und Etiketten.
- Licht und Schatten: Schatten in verschiedene Richtungen, Spiegelungen, die nicht passen.
- Hintergrund: Linien, Geländer oder Fenster, die ins Nichts laufen, und sich wiederholende Muster.
- Haut und Haare: zu glatt, wachsartig, Haare, die mit dem Hintergrund verschwimmen.
- Wichtig: Neue KI-Modelle machen solche Fehler immer seltener. Ein fehlerfreies Bild ist kein Beweis für Echtheit.
Videos und Deepfakes
- Mund und Ton: Die Lippen passen nicht genau zur Sprache, Zähne wirken verschwommen.
- Gesicht und Ränder: flackernde Kanten an Haaransatz, Kinn oder Brille, besonders bei Kopfdrehungen.
- Augen und Mimik: seltenes oder unnatürliches Blinzeln, starre Mimik.
- Stimme: monoton, falsche Betonung, keine Atemgeräusche, abgehackte Übergänge.
- Ein Anruf mit vertrauter Stimme verlangt Geld oder Daten? Auflegen und über eine bekannte Nummer zurückrufen.
Quelle prüfen und rückwärts suchen
- Rückwärtssuche: Lade das Bild bei Google Lens, Bing Visual Search oder TinEye hoch. So findest du ältere Versionen und den ursprünglichen Zusammenhang.
- Wer hat es zuerst veröffentlicht? Ein Original stammt meist von einer nachvollziehbaren Person, Agentur oder Redaktion.
- Berichten seriöse Medien oder Faktencheck-Redaktionen darüber?
- Bei Videos: einzelne Standbilder per Screenshot rückwärts suchen.
Herkunfts-Etiketten und Wasserzeichen
- Content Credentials (C2PA) sind ein digital signiertes Etikett in der Datei. Es nennt zum Beispiel das Programm und ob KI beteiligt war. Unser Werkzeug oben liest es aus.
- Unsichtbare Wasserzeichen wie Google SynthID stecken in den Pixeln selbst und überstehen oft auch Screenshots. Prüfen lassen sie sich nur mit den Diensten der Anbieter.
- Etiketten fehlen oft: Viele Plattformen entfernen Metadaten beim Hochladen, und nicht jedes KI-Werkzeug setzt sie.
Kennzeichnungen auf Plattformen
- Instagram, Facebook, YouTube, TikTok und andere zeigen bei manchen Beiträgen einen KI-Hinweis.
- Er beruht auf Angaben der Hochladenden oder auf erkannten Etiketten. Fehlt er, sagt das nichts aus.
- Laut Google zeigen auch die Google Suche, Chrome und die Gemini-App bei manchen Inhalten an, ob sie mit KI von Google oder Partnern erstellt wurden.
Wenn du einen Deepfake findest
- Nicht weiterteilen, auch nicht als Warnung. Das verbreitet ihn nur weiter.
- Melde den Beitrag bei der Plattform.
- Bist du selbst betroffen? Sichere Screenshots mit Link und Datum und wende dich an eine Beratungsstelle oder die Polizei.
Und KI-Texte?
Einen Text-Detektor bieten wir bewusst nicht an. Solche Werkzeuge liegen oft falsch und können Menschen zu Unrecht verdächtigen, etwa Schüler oder Bewerber. Eine frei zugängliche, verlässliche Prüfung für Texte gibt es derzeit nicht.
Externe Prüfdienste im Überblick
Diese Dienste prüfen Dinge, die wir im Browser nicht prüfen können, etwa unsichtbare Wasserzeichen. Alphabetisch sortiert, ohne Wertung. Keine Affiliate-Links, wir verdienen daran nichts.
Bei diesen Diensten verarbeitet der jeweilige Anbieter deine Datei nach seinen eigenen Regeln. Lies vorher dessen Datenschutzhinweise.
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Content Credentials Verify Content Authenticity Initiative
- Prüft
- Liest Content Credentials (C2PA) aus Bildern, Videos, Audio und PDFs und zeigt Herkunft und Bearbeitungsverlauf.
- Zugang
- Web-Tool: Datei auswählen oder hineinziehen.
- Grenzen
- Findet nur C2PA-Etiketten, keine unsichtbaren Wasserzeichen.
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OpenAI Verify OpenAI
- Prüft
- Prüft Bilder und Audio auf Herkunftssignale von OpenAI: C2PA-Etikett und SynthID-Wasserzeichen.
- Zugang
- Web-Tool von OpenAI.
- Grenzen
- Erkennt nur Inhalte aus Werkzeugen von OpenAI (ChatGPT, Codex, API). Kein Treffer schließt OpenAI nicht aus.
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SynthID Detector Google DeepMind
- Prüft
- Sucht in Bildern, Videos und Audio nach SynthID-Wasserzeichen aus Werkzeugen von Google und Partnern wie OpenAI, NVIDIA und Kakao (Apple laut Google bald).
- Zugang
- Kostenlos, Anmeldung mit Google-, Apple- oder OpenAI-Konto. Laut Google rund 10 Prüfungen pro Tag, Oberfläche auf Englisch.
- Grenzen
- Erkennt nur SynthID-Wasserzeichen. Inhalte anderer KI-Anbieter bleiben unerkannt.
Quellen, Stand 18.10.2026:
- https://arstechnica.com/ai/2026/10/google-rolls-out-improved-synthid-ai-content-detector-now-available-globally/
- https://blog.google/innovation-and-ai/models-and-research/google-deepmind/synth-id-ai-content/
- https://developers.openai.com/api/docs/guides/content-provenance
- https://help.openai.com/en/articles/8912793
- https://opensource.contentauthenticity.org/docs/getting-started/inspect
- https://verify.contentauthenticity.org/